2014
17–23 Nov
Berlin
Germany
 
 
Andrei Ioniță, Rumänien

   Andrei Ioniță, 1994 in Bukarest geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt drei Jahre später seinen ersten Cellounterricht. 2012 wechselte er von der Iosif Sava Musikschule in Bukarest an die Universität der Künste in Berlin zu Jens Peter Maintz. Meisterkurse belegte er u.a. bei Steven Isserlis und Bruno Cocset.


   Andrei Ioniță hat bei verschiedenen internationalen Cello- und Klavierwettbewerben Preise erspielt. Beim diesjährigen ARD-Musikwettbewerb erhielt er in der Sparte Cello den zweiten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks. Als Cellist gewann er darüber hinaus erste Preise beim Internationalen Wettbewerb Vatelot/Rampal in Paris (2007), beim Internationalen J.J. Dotzauer-Wettbewerb in Dresden, beim Internationalen David Popper Musikwettbewerb in Ungarn (beide 2009) und 2013 beim Khatchaturian-Wettbewerb in Jerewan. 2012 wurde ihm der Landgraf von Hessen-Preis der Kronberg Academy zugesprochen. 


   Konzerteinladungen brachten den jungen Solisten mit Orchestern wie dem World Philharmonic Orchestra, dem Bucharest Symphony Orchestra, dem Russischen Sinfonieorchester und dem Sinfonieorchester St. Petersburg zusammen. Rezitale und Orchesterkonzerte führten ihn auch nach Frankreich und nach Italien. Andrei Ioniță trat bereits mehrfach im rumänischen Radio und Fernsehen auf. Als Mitglied des Sternin Trios pflegt er auch das kammermusikalische Repertoire. Er spielt das Giovanni-Rogeri-Violoncello aus dem Jahr 1671, eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.