2014
17–23 Nov
Berlin
Germany
 
 
Jens Peter Maintz, Erste Runde

   Jens Peter Maintz stammt aus Hamburg, studierte bei David Geringas und absolvierte Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow und Siegfried Palm. Es war eine Sensation, als er 1994 den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb gewann, denn dieser Preis war im Fach Cello seit 17 Jahren nicht mehr vergeben worden. Darauf folgte bis 1998 eine Anstellung als erster Solocellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter Kent Nagano. Jens Peter Maintz gehörte seit 1998 dem Trio Fontenay an und ist heute Mitglied des Kandinsky Streichtrios und des Berliner Solistenoktetts. Auf Claudio Abbados Einladung ist er außerdem seit 2006 Solo-Cellist des Lucerne Festival Orchestra. Neben dem klassischen Konzertrepertoire brachte Jens Peter Maintz viele Werke zeitgenössischer Komponisten wie Isang Yun, Jan Müller-Wieland und Georg Friedrich Haas zur Aufführung. 2003 war er Solist der deutschen Erstaufführung von Richard Danielpours Cellokonzert Nr.1 in der Berliner Philharmonie, zusammen mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Herbert Blomstedt. Zahlreiche Konzertreisen führten den ECHO-Preisträger als Solisten und Kammermusiker durch ganz Europa sowie nach Japan, Südamerika und in die USA. Seit 2004 ist Jens Peter Maintz Professor an der Universität der Künste Berlin als Nachfolger von Professor Wolfgang Boettcher. Er spielt ein Violoncello von Vincenzo Ruggeri aus dem Jahr 1696.