2014
17–23 Nov
Berlin
Germany
 
 

Danjulo Ishizaka, Erste Runde

   Der 1979 geborene Deutsch-Japaner erhielt mit vier Jahren seinen ersten Cello-Unterricht. Nach Studien bei Hans Christian Schweiker absolvierte er ein Gaststudium an der Indiana University, USA. Einen entscheidenden Einfluss auf seine künstlerische und menschliche Entwicklung hatte Boris Pergamenschikow, bei dem er von 1998 bis 2004 an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin studierte. Dort setzt er seit 2004 seine Studien bei Antje Weithaas und Tabea Zimmermann fort. Weiterhin wurde er nachhaltig durch Bernhard Greenhouse, György Kurtág, Menahem Pressler, das Alban Berg- und Amadeus-Quartett geprägt. Nach frühen Erfolgen mit 1. Preisen, 1998 beim Internationalen "Gaspar Cassado" Cellowettbewerb in Spanien und 1999 beim Internationalen Lutoslawski Cellowettbewerb in Warschau, wurde Danjulo Ishizaka 2001 erster Preisträger beim renommierten Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. 2002 gewann er den Grand Prix Emanuel Feuermann der Kronberg Academy und der UdK Berlin, der unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim erstmalig zum 100. Geburtstag des legendären Cellisten ausgetragen wurde. Zudem wurde Danjulo Ishizaka mit dem international bedeutenden „Prix Young Artist of the Year" und Ende 2012 mit dem „Hideo Saito Memorial Fund Award" ausgezeichnet, einem der bedeutendsten Musikpreise Japans, vergeben durch die Sony Music Foundation in Tokyo. Danjulo lshizaka gastiert regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie dem Schleswig Holstein und Rheingau Musik Festival, dem Jerusalem Chamber Music Festival, dem Kissinger Sommer und den Osterfestspielen Salzburg. Er konzertiert mit renommierten Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra und den Wiener Symphonikern unter Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Mstislav Rostropovich und Krzysztof Penderecki.  Seine bei SonyBMG erschienene Debut CD mit Sonaten von Britten, Franck und Mendelssohn-Bartholdy wurde mit dem „Echo Klassik" ausgezeichnet.  Seit 2011 ist Danjulo Ishizaka Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Er spielt Boris Pergamenschikows ehemaliges von W. Schnabl erbautes Cello der Kronberg Academy sowie das Stradivari Cello ‚Lord Aylesford' (1696) von der Nippon Music Foundation.