2014
17–23 Nov
Berlin
Germany
 
 
Simone Drescher, Deutschland

   Die 1990 in Herdecke geborene Tochter deutsch-koreanischer Eltern erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Cellounterricht. Auf ihr Jungstudium, das sie im Alter von zwölf Jahren bei Gotthard Popp an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf begann, folgte ab 2009 ihr Studium bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Seit April 2014 setzt sie ihre künstlerische Ausbildung im Rahmen eines „Master of Music“ in der Klasse von Troels Svane an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin fort.


   Neben ihren Lehrern boten ihr Meisterkurse und Akademien schon früh die Möglichkeit, wichtige künstlerische Impulse durch renommierte Künstler wie David Geringas, Wolfgang Boettcher, Michael Sanderling, Jens Peter Maintz und Natalia Gutman zu erhalten.


   Bereits als Jungstudentin nahm die Studienstiftung des deutschen Volkes Simone Drescher als Stipendiatin auf. 2013 und 2014 erhielt die junge Cellistin ein Stipendium und einen Sonderpreis beim Deutschen Musikwettbewerb und wurde zum wiederholten Mal in die Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“ des Deutschen Musikrats aufgenommen. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Sinfonietta Köln und weiteren Orchestern und wurde zu bedeutenden Festivals wie den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern in der Reihe „Junge Elite“, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, den Jüdischen Kulturtagen Berlin und zur Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings eingeladen.


   Simone Drescher engagierte sich neben ihrem Studium u.a. beim gemeinnützigen Verein YEHUDI MENUHIN Live Music Now und ist langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben.


   Derzeit spielt sie ein Violoncello von Stefano Scarampella, Mantua um 1900.